
WISSENSWERTES
ZU NATURSALZEN
Von der Entstehung urzeitlicher Salzlagerstätten bis zur Verwendung in der modernen Küche. Erfahren Sie, was Natursalze besonders macht und worin sie sich unterscheiden.

Natursteinsalz ist ein natürlich vorkommendes Salz, das sich vor Millionen von Jahren aus den Überresten ehemaliger Urmeere gebildet hat. Durch geologische Prozesse wie Verdunstung, Sedimentbildung und späteren Druck in der Erdkruste entstanden weitreichende Salzlagerstätten. Diese Ablagerungen liegen heute häufig tief im Gestein und werden im Rahmen des Bergbaus abgebaut.
Wissenswertes über Natursalz
Salz ist nicht gleich Salz. Und genau das macht es so interessant.
Salz gehört für uns ganz selbstverständlich zum Alltag. Wir verwenden es beim Kochen, Backen und Verfeinern unserer Lieblingsgerichte. Dabei machen wir uns oft wenig Gedanken darüber, woher es eigentlich kommt oder warum es so viele unterschiedliche Salzarten gibt.
Wir beschäftigen uns bei Keltensalz schon seit 2002 mit diesem besonderen Naturprodukt. In all den Jahren haben wir viel über die Herkunft, Gewinnung und Verwendung von Salz gelernt – und lernen immer noch dazu.
Ein bisschen von diesem Wissen möchten wir hier mit Ihnen teilen – verständlich, unkompliziert und mit der Begeisterung, die uns seit vielen Jahren begleitet.
Wie entsteht Natursalz?
Eine Geschichte, die Millionen Jahre zurückreicht.
Kaum zu glauben, aber das Salz, das wir heute in unserer Küche verwenden, kann viele Millionen Jahre alt sein.
Vor langer Zeit bedeckten riesige Meere große Teile unserer heutigen Kontinente. Als das Wasser nach und nach verdunstete, blieben mächtige Salzschichten zurück. Diese wurden im Laufe der Erdgeschichte von Gestein überlagert und liegen heute oft tief unter der Erde.
Dort wird Steinsalz bergmännisch abgebaut, anschließend zerkleinert und in unterschiedlichen Körnungen aufbereitet. Manche Salzlagerstätten werden auch mit Wasser erschlossen, wobei Sole entsteht, aus der anschließend Salz gewonnen wird.
Das Faszinierende daran: Was vor Millionen Jahren durch natürliche Prozesse entstanden ist, verwenden wir heute ganz selbstverständlich zum Würzen unserer Speisen.
Welche Salzarten gibt es?
Nicht jedes Salz sieht gleich aus. Und nicht jedes wird gleich gewonnen.
In unserem Sortiment finden sich Natursalze aus verschiedenen Regionen. Jedes davon hat seine eigene Herkunft und seine Besonderheiten.
Himalaya-Natursalz
Seine rosa Farbe macht Himalayasalz unverwechselbar. Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, stammt dieses Steinsalz aus Pakistan, aus Salzlagerstätten am Rand des Himalayagebirges.
Für die charakteristische Färbung sind natürliche mineralische Bestandteile, insbesondere Eisenverbindungen, verantwortlich.
Ob fein gemahlen oder als grobe Kristalle für die Salzmühle – Himalayasalz ist vielseitig verwendbar.
Österreichisches Natursalz
Salz hat in Österreich eine lange Tradition. Besonders im Salzkammergut und im Salzburger Land wurde bereits vor Jahrtausenden Salz gewonnen.
Auch unsere eigene Geschichte ist eng mit dieser Tradition verbunden. Unsere Familie stammt aus Bad Dürrnberg bei Hallein – einer Region, in der Salz seit Generationen eine besondere Rolle spielt.
Österreichisches Natursalz ist deshalb für uns weit mehr als nur ein weiteres Produkt im Sortiment.
Deutsches Natursalz
Auch in Deutschland befinden sich große unterirdische Salzlagerstätten, aus denen hochwertiges Steinsalz gewonnen wird.
Unser deutsches Natursalz ist ein unkomplizierter Begleiter für die tägliche Küche. Besonders in feiner Körnung lässt es sich einfach dosieren und eignet sich ebenso für das Kochen zu Hause wie für die Verarbeitung in Bäckereien und Lebensmittelbetrieben.
Natursalzflocken aus Bad Dürrnberg
Unsere Salzflocken liegen uns besonders am Herzen. Schließlich führen sie uns zurück zu unseren Wurzeln in Bad Dürrnberg.
Aus natürlicher Sole entstehen in sorgfältiger Handarbeit feine, pyramidenförmige Salzkristalle.
Durch ihre zarte, knusprige Struktur eignen sie sich wunderbar, um fertigen Gerichten das gewisse Etwas zu verleihen.
Unser Tipp: Einfach ein paar Salzflocken kurz vor dem Servieren über ein Stück frisches Brot mit Butter, gebratenes Gemüse oder einen guten Salat streuen.
Manchmal sind es eben die kleinen Dinge.
Welches Salz verwende ich wofür?
Fein, grob oder als Flocken? Es kommt darauf an, was man damit vorhat.
Feines Salz – der Allrounder
Ob für Suppen, Saucen, Pasta oder einen guten Brotteig: Fein gemahlenes Natursalz ist der Klassiker für den täglichen Gebrauch.
Es lässt sich einfach dosieren, gut verteilen und ist aus der Küche kaum wegzudenken.
Grobes Salz – ideal für die Mühle
Wer sein Salz gerne frisch mahlt, greift am besten zu groben, trockenen Salzkristallen.
Mit einer geeigneten Salzmühle lässt sich die gewünschte Menge direkt über dem Gericht mahlen.
Salzflocken – für den letzten Schliff
Salzflocken kommen bei uns am liebsten ganz zum Schluss zum Einsatz.
Durch ihre feine, knusprige Struktur sorgen sie nicht nur für Würze, sondern auch für ein besonderes Mundgefühl.
Gerade bei einfachen Gerichten mit wenigen guten Zutaten können sie einen schönen Unterschied machen.
Salz beim Backen und in der Lebensmittelherstellung
Auch die Profis kommen ohne Salz nicht aus.
Was wäre ein gutes Brot ohne Salz? Wahrscheinlich ziemlich fad.
Doch Salz sorgt beim Brotbacken nicht nur für Geschmack. Es beeinflusst auch die Beschaffenheit des Teiges und die Gärung.
Deshalb ist die richtige Salzqualität nicht nur für Hobbyköche interessant, sondern auch für Bäckereien, Gastronomiebetriebe und Lebensmittelhersteller.
Wir beliefern seit vielen Jahren sowohl Privatkunden als auch gewerbliche Kunden. Und weil jeder Betrieb andere Anforderungen hat, bieten wir ausgewählte Natursalze auch in größeren Verpackungseinheiten an.
Bei Fragen zur passenden Salzsorte oder Körnung helfen wir gerne persönlich weiter.
Häufige Fragen rund um Salz
Was ist der Unterschied zwischen Steinsalz und Meersalz?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Gewinnung. Steinsalz stammt aus unterirdischen Salzlagerstätten, Meersalz entsteht durch die Verdunstung von Meerwasser. Beide bestehen hauptsächlich aus Natriumchlorid. Unterschiede gibt es unter anderem bei Herkunft, Verarbeitung und Kristallstruktur.
Warum ist Himalayasalz rosa?
Für seine schöne rosa bis rötliche Farbe sind natürliche mineralische Bestandteile, insbesondere Eisenverbindungen, verantwortlich. Je nach Salzlagerstätte und Kristall kann die Färbung unterschiedlich stark ausfallen.
Was bedeutet naturbelassenes Salz?
Naturbelassenes Salz wird üblicherweise nur in begrenztem Umfang verarbeitet und ohne bestimmte Zusätze angeboten. Die genauen Verarbeitungsschritte unterscheiden sich von Produkt zu Produkt. Naturbelassen bedeutet dabei nicht automatisch gesünder.
Ist Natursalz gesünder als normales Speisesalz?
Nicht grundsätzlich. Beide bestehen hauptsächlich aus Natriumchlorid. Natursalz kann zusätzliche Mineralstoffe enthalten, allerdings meist in sehr geringen Mengen. Auch bei Natursalz gilt deshalb: Mit Maß genießen.
Enthält Natursalz Jod?
Naturbelassenes Steinsalz enthält in der Regel nur wenig Jod. Unsere nicht zusätzlich jodierten Salzsorten liefern daher üblicherweise keine nennenswerten Jodmengen. Da Jod für den Körper wichtig ist, sollte auf eine ausreichende Jodversorgung geachtet werden. Jodiertes Speisesalz kann dazu beitragen.
Kann ich jedes grobe Salz in einer Salzmühle verwenden?
Nicht unbedingt. Die Kristalle sollten trocken sein und zur jeweiligen Mühle passen. Am besten die Angaben des Mühlenherstellers beachten.
Wie lagere ich Natursalz am besten?
Ganz einfach: trocken, sauber und gut verschlossen. Besonders unsere feinen Salzflocken mögen keine Feuchtigkeit, da sie sonst ihre schöne Struktur verlieren können.
Keltensalz – eine Familiengeschichte mit Salz
Unsere Verbindung zum Salz begann lange vor der Gründung unseres Unternehmens.
Unsere Familie stammt aus Bad Dürrnberg, wo Salzbergbau und Salzgewinnung seit Jahrhunderten zum Leben dazugehören.
2002 wurde daraus Keltensalz. Was damals als Familienunternehmen begann, führen wir heute mit viel Freude und persönlichem Einsatz in zweiter Generation weiter.
Wir sind kein großer Konzern. Und das möchten wir auch gar nicht sein.
Uns ist wichtig, zu wissen, woher unsere Produkte kommen, auf gute Qualität zu achten und für unsere Kunden persönlich erreichbar zu sein.
Denn auch nach all den Jahren macht es uns noch immer Freude, wenn aus einem einfachen Naturprodukt etwas Besonderes wird.
Neugierig geworden? Dann entdecken Sie unsere Natursalze und finden Sie Ihren persönlichen Favoriten.
Hier unser Natursalz entdecken!
NATURBELASSEN &
UNJODIERT

UNSER SALZ

Der Mensch ist was er isst ...
Bereits Paracelsus befand, „dass Salz dem Menschen gut sei ... in der Speis’ und zur Arznei.“
Allerdings konnte er damals noch nicht ahnen, wie denaturiert handelsübliches Kochsalz heute dem Organismus zugeführt wird. Von seinen bis zu 84 natürlichen Elementen werden 82 Lebensbausteine herausraffiniert, bis nur noch die belastenden Substanzen Natrium und Chlorid (NaCl) übrig bleiben. Zwar enthält auch Meersalz eine Vielzahl dieser Urelemente, jedoch sind bis zu 60% des angebotenen Meersalzes chemisch reines Kochsalz (NaCl), oder die Qualität leidet unter dem Einfluss von Umweltverschmutzungen.
Sole und Natursalz, Gott erhalt's
Salz gilt seit tausenden von Jahren als „Allheilmittel“. Natursalz findet bis heute als Trinkkur, Badezusatz, Inhalation oder Einreibung seine Anwendung. 100 Prozent naturbelassen, mit einer Vielzahl von natürlich eingelagerten Mineralstoffen und Spurenelementen. So rein, wie Mutter Erde es schuf. Auch die Schulmedizin schätzt die heilsame Wirkung des Salzes und setzt sie u. a. bei Atemwegsbeschwerden oder Hauterkrankungen ein.
Was ist eigentlich Sole?
Sole ist nichts anderes als Wasser, in dem Salz gelöst ist. Sie kommt in der Natur vor, kann aber auch durch das Auflösen von Salz in Wasser hergestellt werden.
In der Salzgewinnung spielt Sole seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Durch das Verdampfen des Wassers bleibt das Salz zurück – ein Verfahren, das auch bei der Herstellung unserer Salzflocken aus Bad Dürrnberg zum Einsatz kommt.
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